Alstom - Résistance - Widerstand
Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit PDF Drucken E-Mail

Logo: nicht auf unserem Rücken

Protestaktion der DGB-Region Nordwürttemberg

Samstag, 20. März, Beginn 11 bis ca. 13 Uhr
Kronprinzenstraße Stuttgart (S-Bahn-Aufgang Stadtmitte)

Die Wirtschaftskrise ist noch lange nicht vorbei! Arbeitsplätze sind massiv gefährdet und mit der schwarz-gelben Bundesregierung sollen die Lasten der Krise wieder uns aufgebürdet werden.

Es ist an der Zeit, sich gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf dem Rücken der Beschäftigten, Erwerbslosen, Rentner/innen, Schüler/innen und Studenten/innen zu wehren.
Warum? Die Bundesregierung plant eine Gesundheitsreform, bei der ausschließlich die Beschäftigten und Versicherten zur Kasse gebeten werden. Die Arbeitgeber werden verschont. Mit der Einführung der Kopfpauschale würde der Manager den gleichen Krankenkassenbeitrag wie die Putzfrau bezahlen. Das käme einer Zerschlagung des solidarischen Gesundheitssystems gleich.

Zahlreiche Beschäftigte bangen um ihre Arbeitsplätze. Produktionsstandorte werden verlagert oder geschlossen. Der Strukturwandel ist in vollem Gange und muss gestaltet werden. Die Zahl der im Niedriglohnbereich Beschäftigten nimmt dramatisch zu, ebenfalls prekäre Arbeitsverhältnisse.

Eine wachsende Zahl von Beschäftigten kann von ihrem Lohn nicht eigenständig leben. Viele Jugendliche werden nach der Ausbildung nicht oder nur befristet und/oder in Teilzeit übernommen.

Die Kommunen reagieren auf die Steuereinbrüche und ihre strukturelle Finanzmisere häufig mit Personalabbau, Gebührenerhöhung und Abbau der öffentlichen Daseinsvorsorge, zu Lasten der Bürger/innen und der Beschäftigten.

Wir wollen dass:

  • die Jugend eine Zukunft hat – also Übernahme nach der Ausbildung,
  • Arbeitsplätze gesichert und Standorte erhalten werden,
  • endlich ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt wird,
  • prekäre Arbeitsplätze durch tariflich und sozial regulierte Arbeitsverhältnisse ersetzt werden,
  • eine bessere Finanzausstattung der Kommunen – mehr Geld für Bildung, Soziales, Ökologie.

Merkt Euch den 20. März vor und kommt alle

DGB Nordwürttemberg – Willi-Bleicher-Str. 20 – 70174 Stuttgart  – Tel.: 0711 2028235 – Fax: 0711 2028233

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.nordwuerttemberg.dgb.de

Logos aller beteiligten Gewerkschaften


 

 
Solidarität mit den Warnstreiks im ÖD PDF Drucken E-Mail

Betriebsrat und VKL
Alstom Power Mannheim

An
die streikenden KollegInnen
im Öffentlichen Dienst

Mannheim, den 08.02.2010

Solidarität mit den Warnstreiks im Öffentlichen Dienst!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Betriebsrat und IG Metall-Vertrauenskörperleitung von Alstom Power Mannheim unterstützen Eure Warnstreiks für 5 %.

Eure Aktionen sind nicht nur berechtigt, sondern notwendig. Sie sind ein Mosaik-Stein in dem Kampf gegen die fortgesetzte Umverteilung von unten nach oben. Es ist an der Zeit, dass alle Gewerkschaften in diesem Sinne gemeinsam aktiv werden.

Wenn für bankrotte Banken und Spekulanten hunderte von Milliarden Euro aus Steuermitteln zur Verfügung gestellt werden können, ist für uns absolut nicht nachvollziehbar, warum 5 % mehr Lohn im Öffentlichen Dienst nicht finanzierbar sein sollten. Im Unterschied zu den Befürwortern von Privatisierungen und Niedriglöhnen meinen wir: Die große Mehrheit der Gesellschaft braucht mehr und noch bessere öffentliche Dienste.

Wir wissen aus Erfahrung: Nur gemeinsam sind wir stark! Nur wer kämpft kann gewinnen!

Solidarische Grüße

(BR Alstom Power Mannheim)       (IGM-Vertrauenskörperleitung)

ver.di: Warnstreik in Mannheim


 
ELENA – der gläserne Arbeitnehmer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Pickshaus   
Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 10:22 Uhr


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in diesem Jahr steht viel an: Steuer-ID, ELENA-Verfahren, Gesundheitskarte, das Stockholm-Abkommen, das Urteil über die Vorratsdatenspeicherung, das Gesetz für Internetsperren und am 1. November 2010 soll der neue Personalausweis mit Fingerabdruck und RFID-Schnüffelchip eingeführt werden.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar erklärte, er habe mit Erschrecken festgestellt, dass Telekommmunikationsanbieter viel mehr Daten speicherten als vorgeschrieben. Ein großer deutscher Anbieter etwa speichere im 15-Minuten-Takt den Aufenthaltsort von Smartphone- Besitzern, auch wenn diese die Geräte nicht nutzten. Nach Schaars Analyse lassen sich so Bewegungsprofile über sechs Monate erstellen.

Bericht in "Monitor", am 7. 1. 2010
http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2010/0107/index.php5/index.php5

Beispielgebend:

https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20100127-elena.htm Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein beschreibt Elena sehr kurz und präzise, für eine Erstinfo an Freunde und Bekannte sehr nützlich.

Kritische Polizistinnen und Polizisten
http://gulli.com/news/kritische-polizisten-berwachung-elena-schwarz-gelb-2010-01-25

Online-Petition gegen ELENA

Bitte unbedingt mitzeichnen und weitere Mitzeichner gewinnen:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8926
Am 12.02.10 soll der Bundesrat in der ersten Sitzung des neuen Jahres Elena endgültig verabschieden (Bundesrats-Drucksache 892/09 vom
18.12.2009)

 Übermittlung von Daten im ELENA-Verfahren 79.25 KB

 Erklärung der Personalräte von ARD, ZDF und Deutschlandradio 43.42 KB

 ver.di Hessen fordert die Rücknahme des Elena-Verfahrens 114.43 KB